Wichtig
ist der Blick auf die Art und die Häufigkeit des Konsums, auf harte
oder weiche Konsummuster:
Der Probier- und Gelegenheitskonsum gelten i.d.R. als
'weiches Konsummuster'. Dies trifft auf die überwiegende
Mehrheit aller jugendlichen Drogenkonsumenten zu. Der Drogenkonsum hat
bei dieser Gruppe keinen zentralen Stellenwert im Alltag erlangt, sondern
wird als Freizeitkonsum zu bestimmten Anlässen betrieben. Der Konsum
bleibt in den meisten Fällen eine vorübergehende altersbedingte
Erscheinung, die später wieder deutlich in den Hintergrund tritt
und entweder ganz verschwindet oder auf Gelegenheitskonsum beschränkt
bleibt.
Ein 'hartes Konsummuster' liegt vor, wenn die Substanz
dauerhaft und gewohnheitsmäßig über einen langen Zeitraum
gebraucht wird und fest im Alltag integriert ist. Ein weiteres Merkmal
für ein hartes Konsummuster ist ein häufiger zusätzlicher
Gebrauch von Alkohol und/oder anderen illegalen Drogen. Die Faustregel
- Wenn überhaupt Alkohol- oder Drogenkonsum, dann nur unter günstigen
Umständen: wenn es Dir gut geht - und nicht als Problemlösung.
Wenn die Umgebung stimmt. Wenn die Leute - von denen mindestens einer
nüchtern bleiben sollte - in Ordnung sind.
Mischkonsum:
Durch Mischkonsum mit anderen legalen und illegalen Substanzen steigt
das Risiko unkalkulierbarer Rauschzustände. Ebenso erhöht und/oder
potenziert sich das Risiko gesundheitlicher Schädigungen.
Wechselwirkungen mit anderen Stoffen:
Potenzierung der Nebenwirkung durch Alkohohl oder andere zentral wirksame
Drogen/Medikamente. Alkohol, Opiate oder andere Medikamente die die Atmung
beeinflussen verstärken die atemlähmende Wirkung bis hin zur
Atemdepression = Erstickungsgefahr |