Wirkspektrum von GHB

Körperliche Wirkungen:

 

Bei GHB entscheidet die Höhe der eingenommenen Dosis erheblich über die Art und Weise des Rausches

Rauscheintritt: etwa nach 15 Minuten, Rauschdauer etwa 2-4 Stunden
Rauschdauer und Rauschwirkung hängen sehr stark von der eingenommenen Dosis ab. Das Rauschspektrum reicht von alkoholähnlichen Rauscherfahrungen, über Entspannung, sexuelle Anregung, Antriebssteigerung, intensiverer Wahrnehmung bis hin zu schläfrigen, fast schon komatösen Zuständen, die mit Verwirrtheit, Gedächtnisstörungen, motorischen Problemen und Atembeschwerden einhergehen können.
Die Spanne zwischen einer Dosierung, die beim Konsumenten einen als angenehm empfundenen Rausch aufkommen lässt und der Dosis, die schläfrige, fast schon komatöse Zustände bei Konsumenten verursacht, ist sehr gering. Da die Zusammensetzung und Reinheit von GHB durch den Drogen-Schwarzmarkt nicht zu überprüfen ist, haben viele Konsumenten die Erfahrung gemacht, das bei der Einnahme von GHB unerwartete und vor allem sehr unangenehme Wirkungen eingetroffen sind
 
Seelische Wirkungen:
 
je nach Dosis unterschiedlich: Drogen, wie zb.B. ghb haben nicht nur körperliche sondern auch seelische Auswirkungen
euphorisierend
antriebsteigernd
tanzfördernd
entspannend
sexuell stimulierend
einschläfernd
verwirrend
aggressionsfördernd
 
Konsummuster
 

Wichtig ist der Blick auf die Art und die Häufigkeit des Konsums, auf harte oder weiche Konsummuster:
Der Probier- und Gelegenheitskonsum gelten i.d.R. als 'weiches Konsummuster'. Dies trifft auf die überwiegende Mehrheit aller jugendlichen Drogenkonsumenten zu. Der Drogenkonsum hat bei dieser Gruppe keinen zentralen Stellenwert im Alltag erlangt, sondern wird als Freizeitkonsum zu bestimmten Anlässen betrieben. Der Konsum bleibt in den meisten Fällen eine vorübergehende altersbedingte Erscheinung, die später wieder deutlich in den Hintergrund tritt und entweder ganz verschwindet oder auf Gelegenheitskonsum beschränkt bleibt.

Ein 'hartes Konsummuster' liegt vor, wenn die Substanz dauerhaft und gewohnheitsmäßig über einen langen Zeitraum gebraucht wird und fest im Alltag integriert ist. Ein weiteres Merkmal für ein hartes Konsummuster ist ein häufiger zusätzlicher Gebrauch von Alkohol und/oder anderen illegalen Drogen. Die Faustregel - Wenn überhaupt Alkohol- oder Drogenkonsum, dann nur unter günstigen Umständen: wenn es Dir gut geht - und nicht als Problemlösung. Wenn die Umgebung stimmt. Wenn die Leute - von denen mindestens einer nüchtern bleiben sollte - in Ordnung sind.

Mischkonsum:
Durch Mischkonsum mit anderen legalen und illegalen Substanzen steigt das Risiko unkalkulierbarer Rauschzustände. Ebenso erhöht und/oder potenziert sich das Risiko gesundheitlicher Schädigungen.

Wechselwirkungen mit anderen Stoffen:

Potenzierung der Nebenwirkung durch Alkohohl oder andere zentral wirksame Drogen/Medikamente. Alkohol, Opiate oder andere Medikamente die die Atmung beeinflussen verstärken die atemlähmende Wirkung bis hin zur Atemdepression = Erstickungsgefahr