Was ist GHB?
 
GHB (Gamma-Hydroxy-Buttersäure) fällt seit dem 1. März 2002 in Deutschland unter die betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften.


Eine deutliche Warnung vorweg:
Der Konsum von GHB zusammen mit Alkohol, Opiaten oder anderen die Atmung beeinträchtigen legalen und illegalen Drogen birgt lebensbedrohliche Gefahren.
Bei mehreren Konsumenten hat dieser Mischkonsum zu Atemlähmungen bis hin zum Erstickungstod geführt.
 

GHB steht für Gammahydroxybuttersäure

GHB ist in der Techno-Szene besonders unter dem Namen Liquid Ecstasy bekannt
die Wirkung jedoch ist keinesfalls mit der von Ecstasy (entactogene Effekte) zu vergleichen
wirkt zwar unter Umständen euphorisierend, jedoch fehlen die einfühlsamen und harmonisierenden Aspekte, die bei Ecstasy-Konsum erwartet werden
weitere gängige Namen für GHB sind: Liquid X, Liqiud E, G-Juice
 
Zur Geschichte
 
GHB wurde in den 60 er Jahren erstmals synthetisch hergestellt
als Medikament diente es als Narkosemittel und als Hilfsmedikament beim Alkoholentzug. Da die Nebenwirkungen jedoch zu groß waren, wird es heute in Deutschland kaum mehr medizinisch eingesetzt
wurde in Bodybuilderkreisen als Stimulanz (es stimuliert das Wachstumshormon) benutzt und von Sportlern als verbotenes Dopingmittel eingesetzt
als Partydroge tauchte GHB erstmals in den 90 er Jahren in englischen Clubs auf und wird seit dem auch in Deutschland konsumiert
GHB (Gamma-Hydroxy-Buttersäure) fällt ab dem 1. März 2002 in Deutschland
unter die betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften
 
Konsumform
 
GHB ist flüssig
wird in kleinen Plastik-Ampullen oder Flaschen verkauft
GHB wird oral geschluckt
ist meistens geruchs- und farblos (kann jedoch auch eingefärbt sein)
schmeckt salzig und seifenartig

oft wird GHB zur Intensivierung des Rausches anderer Drogen gebraucht. Dabei besteht aber Lebensgefahr aufgrund von Wechselwirkungen mit anderen legalen und illegalen Drogen, die bei GHB bis zur Atemlähmung/Erstickungstod führen können (vgl. Mischkonsum)