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| Akute Risiken |
| Der Konsum von GHB zusammen mit Alkohol, Opiaten oder anderen die Atmung beeinträchtigen legalen und illegalen Drogen birgt lebensbedrohliche Gefahren. Bei mehreren Konsumenten hat dieser Mischkonsum zu Atemlähmungen bis hin zum Erstickungstod geführt. | |
| • | Prinzipiell: keine exakte Kenntnis der Inhaltsstoffe, unbekannter Wirkstoffgehalt (Reinheit/Qualität) |
| • | exakte Dosierung dadurch für den Konsumenten nicht möglich |
| • | Potenzierung der Nebenwirkung durch Alkohohl, Opiate oder andere zentral wirksame Drogen/Medikamente bis hin zu Atemlähmungen/Erstickungstod |
| • | Krämpfe bis hin zur Bewegungsunfähigkeit |
| • | Muskelverspannungen |
| • | Verwirrtheit |
| • | Gedächtnisstörung |
| • | Schwindelgefühle |
| • | Erbrechen |
| Langfristige Risiken |
Bis heute können noch keine eindeutigen Aussagen über Langzeitschäden getroffen werden. Es steht jedoch fest, dass entsprechende Risiken mit dem Umfang und der Häufigkeit des Konsums zunehmen. |
| Suchtgefahren |
| Bei
GHB entwickelt sich nach den bisherigen Forschungsergebnissen keine körperliche
Abhängigkeit. Viel gravierender, da schwerer in den Griff zu bekommen,
ist die psychische Abhängigkeit. Der Konsum von GHB kann zur Gewohnheit
werden, weil die Wirkung als angenehm empfunden wird und viele es gut finden,
gemeinsam mit anderen zu konsumieren. Irgendwann merken sie, dass sie damit
positive Stimmungen und Gefühle beeinflussen können. Wer dies
häufiger macht, verlernt nach und nach, anders mit Gefühlen umzugehen.
Drogen werden zum ständigen Begleiter, zur Fluchtmöglichkeit,
zum scheinbaren Problemlöser , man kann gar nicht mehr ohne ... Spaß
haben, ...Leute kennen lernen, ...befriedigende Sexualität erleben
usw... Ein höheres Risiko, abhängig zu werden, besteht auch für sehr junge Menschen, da die Gefahr besteht, dass sie andere Möglichkeiten von Spaß und Freizeitgestaltung gar nicht erst entdecken. Typische Zeichen für eine psychische Abhängigkeit sind z.B.: |
|
| • | regelmäßiger und dauerhafter Konsum |
| • | sich keine Party ohne Drogen vorstellen zu können |
| • | innerlich unruhig zu werden, wenn es keine Drogen gibt |
| • | nervös, gereizt und angespannt zu sein, vielleicht auch ängstlich und depressiv zu werden, wenn man mit dem Konsum von Drogen aufhört |
| • |
sich zwar vorzunehmen, nicht mehr zu konsumieren bzw. die Menge drastisch zu reduzieren, es aber nicht zu schaffen |